Am 6. Februar 2026 setzte die GDL die Tarifverhandlungen mit der Westfalenbahn GmbH (WFB) und Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH (ABRM) im Rahmen der Tarifrunde 2025/2026 in Berlin fort.
Die wesentlichen Forderungen der GDL lauten:
• Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten,
• davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,
• Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört,
• Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer,
• eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie
• Abschluss eines Tarifvertrages für die Fahrzeuginstandhaltung
Unsere Ziele waren klar abgesteckt: offen, zielgerichtet und konstruktiv vorzugehen. Viele offene Fragen konnten geklärt werden, wobei Vereinbarungslinien zwar skizziert wurden, aber längst noch nicht spruchreif sind. Das Ergebnis lässt sich einfach beschreiben: Die Notwendigkeit eines dritten Verhandlungstermins steht damit fest.
Nun sind ABRM/WFB in der Bringschuld, ein verhandelbares Tarifangebot zu präsentieren. Ohne ein solches Angebot würde der nächste Termin erheblich an Brisanz gewinnen.
Fakt ist: Da der Arbeitgeber den Abschluss eines Einmalzahlungstarifvertrages abgelehnt hat, ist unser Ziel in der nächsten Runde ganz klar – „Abschluss!“